P O L I T I K

 

Anforderungen und Visionen der GesundheitsAkademie e.V. zu einer sozial-ökologischen Gesundheitspolitik:

> Gute Fragen zu einer guten Politik

> Konzepte einer nachhaltigen sozial-ökologischen Gesundheitspolitik

> Aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik

>


 

Bessere Gesundheitspolitik beginnt mit guten Fragen:

 

Was wäre wenn ...


- das Gesundheitswesen tatsächlich vorrangig an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der
Patientinnen und Patienten ausgerichtet würde,

- die Bürgerinnen und Bürger und Patientinnen und Patienten ihre Rechte und ihre Kompetenz
durch wirklich unabhängige und finanzierte Patientenberatungsstellen unterstützt bekämen,

- die professionellen Gesundheitsberufe frei von Gewinninteressen wären und die Versorgung
ausschließlich am Wohl der Patientinnen und Patienten orientieren würden,

- der Krankenversicherungsschutz für alle Bürgerinnen und Bürger bestehen würde durch eine
Bürgerversicherung, die auch die Aufspaltung in Kranken- und Pflegeversicherung auflöst,

- eine ortsnahe quartiersbezogene Gesundheitsvorsorge und -versorgung realisiert würde, die es den Menschen ermöglicht, im sozialen Setting größtmögliche Unterstützung zu bekommen,

- die Menschen wieder ihre Gesundheitsbelange selbst in die Hand nehmen und sich die dazu
nötigen Informationen, Entscheidungs- und Handlungskenntnisse wieder aneignen,

- eine umfassende Transparenz über die Leistungsangebote und ihre Qualität hergestellt wird, die
leicht zugänglich und verständlich ist und regelmäßig aktualisiert wird,

- die Gesundheitspolitik als Public Health entwickelt wird und wirksamen Einfluss auch in anderen
Politikbereichen nimmt bis hin zur Bildungspolitik und Klimaschutzpolitik,

- gerade die armen und abgehängten, vulnerablen Bevölkerungsgruppen eine angemessene
Gesundheitsversorgung bekommen, die ihrem besonderen Bedarf entspricht,

- Patientenbeteiligung von der Mitberatung zur Mitentscheidung und Mitbestimmung weiter
entwickelt wird und PatientenvertreterInnen dafür gut qualifiziert und entschädigt werden,

- die Ärztinnen und Ärzte das Prinzip "nicht schaden" stärker beachten, der internationalen
Kampagne "choose wisely" folgen und unabhängige Gutachterdienste aufgebaut werden,

- alternative, komplementäre und innovative Behandlungsformen schneller auf ihre Wirkung
überprüft werden und der Placeboeffekt guter therapeutischer Zuwendung anerkannt wird.